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Leinenführigkeit

Leinenführigkeit bedarf einer großen Menge an Übung und Routine.

Für den Hund liegt das Gehen an der Leine nicht in ihrer Natur. Deswegen muss der Besitzer seinem Hund diese Fähigkeit von klein auf antrainieren. Denn auch hier gilt die Devise: Je früher, desto besser.


Wichtige Tipps bei der Leinenführigkeit Hunde Leinenführigkeit

Am besten ist es also, dass Du Deinen Hund schon ab dem Welpenalter trainierst. Voraussetzung für diese Erziehungsmaßnahme ist ein ausgeglichener und am besten schon ausgepowerter Hund. Gestresste Hunde, oder diejenigen, die ihre große Runde am Tag noch nicht gelaufen sind, sind also eher ungeeignet. Dagegen muss man mit viel vorheriger Übung und langen Spaziergängen intervenieren. Denn erst so kannst Du die ersten Erfolge bei Deinem Hund erzielen.

Der Name der „Leinenführigkeit“ kann irreführend sein. Denn nicht die Leine soll den Hund führen. Das artige Laufen neben dem Herrchen soll durch Mimik, Gestik und der Stimme signalisiert werden. Die Leine sollte lediglich durchhängen.


Welche Leinen eignen sich am besten?

Am besten eignet sich für das Training eine 3-Meter-Leine. Diese solltest Du an einem extra Brustgeschirr befestigen, um ein mögliches Würgen des Hundes zu vermeiden. Wenn das Laufen an der langen Leine funktioniert, dann kann man diese nach und nach kürzen.

Da die Erziehung der Leinenführigkeit eine große Menge an Konzentration abverlangt, kann dies für Welpen ziemlich anstrengend sein.

Welpen wollen die Welt entdecken und nicht stupide neben ihrem Herrchen herlaufen.

Vereinfachen kannst Du das Training jedoch durch:

  • Abwechslungsreiches Laufen
  • Geschwindigkeitswechsel
  • Richtungsänderungen: Das Herrchen läuft; wenn der Hund in angepassten Tempo folgt, dann gibt es eine außergewöhnliche Belohnung, wie beispielsweise ein Würstchen. Wenn der Besitzer stehend bleibt und der Hund das auch tut, gibt es auch hier eine Belohnung.

Bei funktionierender, lockerer Leinenführung solltest Du Deinen Hund außerdem mit Worten loben. Sollte Dein Welpe bei den ersten Versuchen mit der Leine anfangen zu bocken, oder sich versuchen loszureißen, dann solltest Du Dich wortlos umdrehen. Damit signalisierst Du dem Welpen, dass sein Verhalten falsch war und Du ihm deswegen keine Aufmerksamkeit mehr spendest. Wichtig ist, dass Du dem Hund sofort beim ersten Schritt das Gefühl von einem Miteinander gibst.


Hund erziehen mit leineDies solltest Du noch beachten!

Sprich ihn also an bevor Du losläufst und gib ihm Leckerli, wenn er brav neben Dir läuft. Für das Laufen an Deiner Seite kann es anfangs also auch das eine oder andere Leckerchen geben.

Aber Achtung, auch beim Leckerchen geben musst Du folgendes beachten: Wenn Du Deinen Hund bei der Leinenführigkeit zu Deiner linken Seite und nimmst, dann nehme die Leine in Deine rechte Hand. Die Belohnung sollte es aus der linken Hand geben.

Die Leinenführigkeit ist also die Kunst, mit Deinem Vierbeiner in Ruhe und ohne Ziehen an der Leine zu laufen. Leinenführigkeit bedarf zwar viel Zeit und Einfühlvermögen, ist aber kein Ding der Unmöglichkeit.


Fazit

Wir Menschen müssen jedoch darauf achten, dass wir unsere Hunde mit den Trainings weder unter-, noch überfordern. Die Leinenführigkeit sollte also in kleine Schritte unterteilt werden. Nach und nach läuft man dann mit einer kürzeren Leine bzw. in einer belebteren Umgebung. Die größte Motivation für Dich und Deinen Hund sind doch eher die kleinen Schritte, als ein Scheitern bei zu großen Schritten. Leinenführigkeit ist kein Befehl, den Du Deinem Hund von heute auf morgen beibringen kannst. Außerdem gibt es keine Faustregel nach wie vielen Übungsstunden dieser Trick gelernt sein sollte. Dein Hund ist ganz individuell und lernt deswegen auch schneller bzw. langsamer als andere Hunde. Mit deinem Hund an Deiner Seite wirst Du aber so jeden Tag ein neues Abenteuer erleben.

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