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Hundepfeifentraining

Die Hundepfeife ist ein recht effektives Hilfsmittel bei der Hundeerziehung! Mit einer Pfeife kannst Du Deinem Hund deutlich klar machen, dass er Deinen Anweisungen Folge leisten soll. Und zwar so wie Du es möchtest und das unmittelbar ohne Verzögerung.

Ein weiterer Vorteil gegenüber Sprachbefehlen:

Hundepfeifen haben einen immer gleichlautenden, kurzen und prägnanten Klang ohne emotionalen Beigeschmack. Sicherlich kommt Dir folgendes bekannt vor: Du rufst nach Deinem Hund, er kommt nicht und das verärgert Dich. Das hört der Hund auch an unserer Stimme. Folglich wird er es sich zweimal überlegen, ob er zurückkommt. Denn Herrchen oder Frauchen sind ja eh gerade schlecht drauf.

Dieser emotionale Faktor ist beim Hundepfeifentraining ausgeschlossen. Deine Kommandos und Anweisungen klingen immer gleich und Dein Hund kommt freudig zurück.


Wie genau funktioniert das Hundepfeifentraining?

1.)   Konditionierung:

Zuerst sollte man sich im Vorfeld überlegen, wie lang und wie oft man pfeifen möchte. Empfohlen werden Doppeltöne. Nachdem Du Dich festgelegt hast, solltest Du die Sequenz in der Folge auch beibehalten, da sich der Hund das Signal dementsprechend einprägt. Du pfeifst also und gibst Deinem Hund innerhalb kurzer Zeit seine Belohnung. Zwischen dem Pfiif und der Belohnung sollte nicht viel mehr als eine Sekunde liegen. Diesen Schritt wiederholst Du ca. 20-30 Mal. Das über 2-3 Tage und 2-3 Mal am Tag.Hundeerziehung Ratgeber Hundepfeifentraining

Im Anschluss beginnt das eigentliche Training: Die Pfeife wird vorerst nur unter Trainingsbedingungen verwende. Ein Fehler wäre es, wenn Du nach nur wenigen einführenden Pfiff-Übungen die Hundepfeife einsetzt, wenn der Hund gerade hinter einem Hasen oder anderen Kleintieren nachjagt. In diesem Moment die Pfeife einzusetzen wäre für das Training kontraproduktiv, da Dein Hund aus seinem Verhalten schließen würde, dass er ohne jegliche Konsequenzen quasi machen kann was er will.


2.)   Pfeifen = zum Herrchen kommen und Sitz machen

Leine Deinen Hund an und gib ihm den Befehl sich hinzusetzen. Geh einige Schritte zurück, animiere Deinen Hund mit einem Pfiff dazu, dass er zu dir kommen so. Sollte er sitzen bleiben, dann musst Du ihn wie ein Fisch an der Angel mit der Leine zu dir holen und ihn dabei loben!  Ist der Hund dann bei dir, bekommt er auch sein Leckerli. Dieser Schritt wird solange wiederholt, bis Dein Hund das gut macht. Die Trainingseinheiten sollten allerdings 5-10 Minuten nicht überschreiten.


3.)   Im Freien trainieren

Dein Hund lernt kontextabhängig, mit anderen Worten, er beizieht die Umgebung beim Lernen mit ein.  Wenn Dein Hund drinnen etwas erlernt hat, dann heißt das nicht gleichzeitig, dass er das gleiche Verhalten auch im Freien zeigt! Leine ihn erstmal an und versuche so Dein Glück. Übe dort, wo nicht zu viel Menschen oder andere Ablenkung sind.

Der Hund wird abgesetzt und Du entfernst dich ein paar Schritte. Nun kannst Du die Hundepfeife einsetzen. Gehorcht er und kommt Dir entgegen gelaufen, lobe ihn und steigere die Distanz. Auch kannst Du die Ablenkung etwas erhöhen. Sollte er auf Deinen Pfiff nicht reagieren oder verunsichert reagieren, dann kannst Du ihn erneut animieren und evtl. mit der Leine heranholen.


4.)   Rückpfiff ohne Leine

Setze Deinen Hund ab und geh ein paar Schritte weg von ihm. Dein Hund wird sich erinnern und Dich aufmerksam fixieren, da er den Pfiff der gleich kommt bereits erwartet. Kommt er nach dem Pfiff auf Dich zu gerannt, dann musst Du ihn loben.

Wichtig beim Hundepfeifentraining: Pfeife Deinen Hund nicht ab und leine ihn dann sofort wieder an. Denn so wird er den Pfiff nur mit dem Ende von Spiel und Spaß verbinden.

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