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Hundeleine

Wenn Du Dir eine Hundeleine kaufen möchtest, dann weißt Du bestimmt schon vorab, welche Hundeleine es denn werden soll.

  • Es gibt für jeden Anlass die passende Hundeleine: für den gemächlichen Gassiausflug, aktive bzw. sportliche Betätigungen oder aus Sicherheitsgründen in der Großstadt oder in der Abenddämmerung.

Bei der Wahl der Hundeleine solltest Du darauf Wert legen, dass die Leine auf die Größe, die Rasse, und damit auch auf das Gewicht sowie Temperament Deines Hundes abgestimmt ist: Einem kleinen Hund wirst Du mit einer schweren Leine bestimmt keine Freude bereiten. Und bei einer temperamentvollen Hunderasse kann es durchaus möglich sein, dass er sich mit einem kräftigen Ruck seiner Leine entledigt und er nur noch den ausgefranste Rest der Leine an seinem Hals hinter sich herzieht.

Für Hunderassen, die gern ausgiebig laufen, gibt es verschiedene Gestänge zur Befestigung der Leine an Deinem Fahrrad:

Dadurch kannst Du beide Hände an Deinem Lenker lassen. Am Stahlrohr befindet sich meist eine Stahlfeder. Durch das Ende des Abstandshalters, welches sehr flexibel ist, wirst Du bei plötzlichem Ziehen Deines Hundes nicht vom Fahrrad gezogen.

Falls Du wider erwartend doch mal einen kleinen Schlenker machen sollte, dann wird der Hals Deines Hundes durch den Dämpfer geschont und nicht verletzt. Benutzen kannst Du den Fahrradhalter zusammen mit einem Brustgeschirr. Dieses sorgt für eine Verteilung der Belastung und ist somit sowohl schonend für Deinen Rücken als auch für Deine Wirbelsäule.


Darauf solltest Du beim Kauf einer Hundeleine achten

Es gibt die verschiedensten Arten von Hundeleinen. Hier schaffen wir Dir ein bisschen Licht ins Dunkle:

Welches Material der Hundeleine ist das Richtige für meinen Hund?

Je nach Budget kannst die Nylon oder Lederleine anschaffen. Nachteile einer Nylonleine liegen jedoch in der etwas schlechteren Qualität. Qualität hat eben doch ihren Preis. Um mit Deinem Hund einen kleinen Spaziergang zu machen, ist jedoch auch eine solche Leine total ausreichend. Lederleinen kannst Du hingegen für alle möglichen Vorhaben verwenden.

Als dritte Variante gibt es noch die Kettenleine. Diese Art von Hundeleinen sieht man deutlich seltener als die bisherigen zwei beschriebenen Leinen. Am Ende einer solchen Leine befindet sich eine Schlaufe. Wenn Du einen großen Hund haben solltest, dann ist eine solche Leine jedoch weniger zu gebrauchen. Zudem kannst Du auch die Länge der Hundeleine nicht verstellen.


Führleine

Das ist die typische und ursprüngliche Leinenart. Ein jener Hundebesitzer wird eine solche Hundeleine besitzen. Sie dient zum Führen Deines Hundes und hat eine Länge von bis zu 2 Meter. Genau genommen ist diese Art von Leine eine typische Alltagsleine.

Wie bereits erwähnt eignet sich eine solche Leine für wirklich jeden Hundebesitzer. Zudem sollte jeder Hundebesitzer auch eine solche Führleine besitzen. In Deutschland gibt es in manchen Bereichen sogar eine Leinenpflicht.


Flexileine

Dies ist eine spezielle Leinenart.  Ein Mechanismus zum Wickeln und ein Handgriff sind die typischen Merkmale einer solchen Flexileine. Am Halsband Deines Hundes kannst Du das Ende der Leine dann fixieren.

Zusätzlich gibt es auch eine Sicherheitsschlaufe bei den meisten Modellen. Diese geben Dir nochmal separaten Schutz. Wenn das Halsband mal reißen würde, dann würdest Du durch den schnellen Rückzug der Leine eventuell Verletzungen davon tragen. Die Sicherheitsschlaufe soll eine solche Verletzung verhindern. Da die Leine nur einen leichten Zug aufweist, kannst Du immer schnellstmöglich auf Deinen Hund reagieren. So hast Du ihn immer unter Kontrolle und es kann so gut wie nichts passieren.


Schleppleine

Mit der Schleppleine kannst Du super Deinem Hund beibringen, aud Deine Kommandos zu hören. So kannst Du feststellen, ob Dein Hund auch auf Dich hört, ohne dass Du ihn an der engen bzw. kurzen Leine führst. Wenn Dein Hund sich doch mal von Dir entfernen sollte, dann trittst Du einfach auf die Hundeleine am Boden und holst Deinen Hund durch einen kleinen Ruck zu dir zurück.


Joggingleine

Wenn Du gerne Joggen gehst, dann hast Du bestimmt schon mal Deinen Hund mit dabei gehabt oder zumindest mit dem Gedanken gespielt, ihn mitzunehmen. Diese Leine musst Du nicht in Deinen Händen halten. Dazu hat die Leine noch kleine Fächer, in denen Du einen Schlüssel oder etwas Geld verstauen kannst.


Leinenführung

Ob du eine lange oder eine kurze Leine benötigst hängt von dem verhalten Deines Hundes ab. Die kurze Leine soll dazu dienen, dass er schneller lernt auf Deine Kommandos zu hören.

Info:

  • Wenn er gut hört, dann lässt Du die Leine einfach wieder etwas lockerer oder nimmst gleiche eine längere Leine.

Auswahl der Hundeleine

Achte darauf, dass Du in der Regel um die 3 Leinen immer zuhause hast. Eine Flexileine dient beispielsweise der lockeren Haltung bei Ausflügen auf Feldern oder im Wald. Eine Nylonleine hingegen ist eher für kürzere und ruhigere Spaziergänge gedacht. Hört Dein Hund auf Deine Kommandos, dann kannst Du auch die Schleppleinen ablegen.

Vorsicht:
  • Jedoch solltest Du während der Brütezeit daran denken, im Wald stets Deinen Hund angeleint zu lassen.

Die Führleine solltest Du auf alle Fälle zweimal kaufen: einmal für deinen kleinen Welpen und dann nochmal der Größe angepasst für Deinen ausgewachsenen Hund. Eine entsprechende Leine für ausgewachsene Hunde wäre für einen Welpen einfach zu schwer.

Ähnlich ist es auch bei kleinen und großen Hunderassen:

Diese benötigen unterschiedliche Ausführungen derselben Hundeleinenart. Sie werden entsprechend in unterschiedlichen Dicken und Breiten angeboten. Meistens werden zu der jeweiligen Leine Angaben gemacht, welche Ausführung für welche Rasse oder welches Körpergewicht empfohlen wird.


hundeleine dackelWie kannst Du Deinen Hund an eine Hundeleine gewöhnen?

Zu Beginn solltest Du erstmal lernen, Deine Leine als verlängerten Arm zu betrachten. Dein Hund wird nicht in seiner Persönlichkeitsentfaltung beschränkt, nur weil er an der Leine geführt wird.

  • Stattdessen wird er durch die Hundeleine beschützt.

Setzt Du die Leine aber nur dann ein, wenn eine ungewisse Situation folgt, wird es Deinem Hund schwer fallen, die Leine als etwas Normales oder Positives zu begreifen.

Zeigen Deinem Hund, dass die Hundeleine nichts Schlimmes ist:

  • Leine ihn beispielsweise an, wenn Du vor dem Fernseher mit ihm schmust, oder wenn Du mit Deinem vierbeinigen Freund gerade beim Spielen bist
  • Leine ihn kurz an, wenn Du in den Garten gehst
  • Leine ihn an, um ihn anschließend zu füttern
  • Gib Deinem Hund sein Futter, während die Leine am Halsband bleibt
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