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Hundehütte

Als Hundebesitzer möchte man es seinem Hund so schön wie möglich machen. Wie sehr würde sich dein kleiner Freund über eine eigene Hundehütte freuen. Durch Diese hätte er er einen Rückzugsort. Auch wenn Dein Hund gerne mit Dir zusammen ist, braucht er auch mal seine Ruhe und braucht einen Rückzugsort.

Welche Hundehütte zu Deinem Hund am besten passt, kann man so allgemein nicht beantworten. Wichtig ist vor allem die Größe der Hundehütte, schließlich sollte Dein Schatz darin ja auch Platz haben und nicht eingeengt sein. Im nachfolgenden Abschnitt findest Du ein paar wichtige Informationen zur Größe der Hundehütte:


Welches ist die optimale Größe der Hundehütte?

Bei der richtigen Hütte ist es nicht wichtig, dass diese gut aussieht, sondern Deinen Hund vor dem schlechten Wetter schützt und einen Unterschlupf bietet.

  • Wichtig ist die Größe!

Ein kleiner Hund braucht keine riesen Hütte und umgekehrt ist eine kleine Hütte für einen großen Hund eher weniger angebracht.

Wichtig hierbei ist, dass Dein kleiner Freund sich wohlfühlt und es ihm gut geht.

Hier ein paar Tipps:

  • Bei dem Bau oder Kauf Deiner neuen Hundehütte spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Beispielsweise das Material und die Größe.
  • Um Dich für die richtige Größe der Hütte entscheiden zu können, musst Du Deinen Hund zuerst einmal vermessen. Am besten mit einem Maßband.
  • Um die Höhe zu berechnen multiplizierst Du die Schulterhöhe Deines Hundes mit dem Faktor 1,2. Die Breite errechnest Du, indem Du die Länge Deines Hundes, ab seiner Nasenspitze bis zur Kruppe, ebenfalls mit 1,2 multiplizierst.
  • Ebenso wichtig ist, wie viel Platz Dein Hund benötigt um sich einmal komplett drehen zu können. Diesen Wert kannst Du sowohl schätzen als auch abmessen und mit 1,2 multiplizieren.

hundehütte für den kleinen hundBedenke, dass Du dadurch nur die Innenmaße Deiner neuen Hundehütte berechnest. Wenn Du eine Hundehütte kaufen möchtest, dann solltest Du die Maße genau erfragen. Meist sind nur die Außenmaße gegeben.

Es gibt verschiedene Formeln, mit denen Du auf die richtige Größe kommst. Nachfolgend zeigen wir Dir Maße, mit der Du ganz einfach die Größe der Hundehütte berechnen kannst:

  • Länge: 1,2x die Länge Deines Hundes
  • Breite: 1x die Länge Deines Hundes
  • Höhe: 1,2x die Höhe Deines Hundes
  • Türöffnung: 0,8x die Schulterhöhe Deines Hundes

Mit der Länge ist der Abstand von der Nasenspitze bis hin zum Ansatz der Rute gemeint. Die Höhe misst den Abstand vom Boden bis zur Oberkante Deines Hundekopfes.

Die Größe der Hütte muss der, der Hundegröße entsprechen. Schließlich sollte er sich ja auch zur kalten Jahreszeit mit der eigenen Körperwärme warm halten können.

Hat die Hundehütte jedoch die falschen Maße ist also zum Beispiel zu groß, dann wird Dein Hund im Winter vermutlich frieren. Wenn sie zu klein sein sollte, schwitzt Dein Hund und die Hütte kann mit der Zeit zu schimmeln beginnen-

Dein Hund sollte sich wie bereits gesagt einmal komplett drehen und ausstrecken können.

Der Eingang einer Hütte sollte so groß sein, dass Dein Hund gerade so durchpasst. Also nicht zu groß und nicht zu klein.  Die Öffnung sollte logischerweise an der windstillen Seite sein.


Schutz und Sicherheit der Hütte

Dein Hund sollte sich auch bei Regen und kalten Temperaturen gerne in seiner Hundehütte aufhalten wollen. Deshalb soll ihm auch bei Wind, Kälte und Nässe Schutz geboten werden. Besonders geschützt sollte die Hütte im Winter sein, aber ebenso auch im Herbst.

Sorge für eine gute Dämmung und eine geschützte Unterlage bzw. Bodenplatte für Deinen Hund. Diese soll den Kontakt zum kalten Boden vermeiden. Nässedurchlässig sollte Deine Hundehütte ebenso nicht sein. Schließlich möchte Dein Hund ja im geschützten sitzen und nicht nass werden.

Aber in der warmen Jahreszeit gibt es ebenso Dinge zu beachten: lasse die Hundehütte nicht in der prallen Sonne stehe. Denn so wie Dein Hund frieren kann so kann er auch schwitzen.

  • Hohe Temperaturen können für Deinen Hund nicht nur unangenehm sein, solche Temperaturen können ihm auch Schaden zufügen!

Stroh empfiehlt sich als Wärmeschutz für den Boden besonders gut. Eine günstige Idee, die Hundehütte sowohl bei Kälte als auch bei Regen schützen. Auch kannst Du Deinem Hund eine Decke in die Hundehütte legen, er wird es Dir danken-

  • Natürlich solltest Du diese Unterlage immer mal wieder waschen.

Aus welchem Material sollte die Hütte für den Hund sein?

Unabhängig davon, ob Du Deine Hundehütte selbst gestalten und bauen magst oder Dir eine fertige Hundehütte kaufst, ist es wichtig, dass Du auf das richtige Material achtest. Es gibt nicht nur ein einziges Material, welches geeignet für die Hundehütte sein kann. Hierfür können mehr Materialien in Frage kommen:

Holz

Für eine sehr gute Isolierung eignet sich dafür besonders das sogenannte Schichtholz. Dieses Schichtholz sollte eine Stärke von mindestens 10 mm oder mehr haben.  Ebenso eigenen sich aber auch OSB-Platten oder Tischlerplatten.

  • Zum Schutz des Holzes musst Du es immer wieder mal imprägnieren.

Wichtig ist, dass Du keine giftige Farbe nimmst und nach dem Anstrich ein paar Tage wartest, bis die Farbe gut ausdünsten konnte.

Zusätzlich kannst Du das Holz auch gegen das Anknabbern Deines Hundes schützen. Informiere Dich hierzu am besten in einem Fachmarkt.


Gasbeton

Diese Variante ist etwas stabiler und massiver. Die Hundehütte wird hierbei gemauert und isoliert, und zwar an den Seitenteilen. Im Nachgang solltest Du ein Plastikgitternetz aufspachteln. Somit kannst Du zusätzlich die Isolierung festigen. Zu empfehlen ist hierzu ein Steinputz, denn hieran beißt sich Dein Hund die Zähne aus.


Kunststoff

Aus Kunststoff gibt es ebenso Hütten. Diese sind natürlich etwas günstiger als andere, qualitativ bessere Hundehütten, zu erhalten. Vorteilhaft ist jedoch die einfache Reinigung und dass der Regen dieser Art von Hundehütte relativ wenig ausmacht.

Genau wie Holz halten diese Hütten das Gewicht und die Bewegungen Deines Hundes gut aus. Allerdings ist diese Variante einer Hundehütte anfälliger für Kratzer. Jedoch solltest Du auch beim Kunststoff darauf achten, dass dieser keine giftigen Stoffe enthält.


Bodenheizung für die besonders luxuriöse Hundehütten

Für die Kälte im Winter kann es empfehlenswert sein die Hundehütte mit einer zusätzlichen Bodenheizung auszustatten. In den Boden kannst Du für Deinen Hund eine Heizmatte einbauen. Über ein Thermostat kannst Du die Wärme hierfür automatisch regeln lassen und Dein Hund hat es immer angenehm warm.

Somit wird Deinem Hund auch bei richtig eisigen Temperaturen nicht kalt werden.

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