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Hund gehorcht nicht

Wer kennt das nicht? Du gibst Deinem Hund ein Signal, und er befolgt dieses nicht. Er macht einfach was anderes, oder er schaut Dich an, als ob er das noch nie gehört hätte. Spinnt der jetzt? Stellst Du Dir die Frage. Dein Hund weiß genau, was ich will! Er ist stur. Mein Hund zeigt keinen Respekt! Solche Gedanken sind Dir als Hundehalter bestimmt nicht unbekannt.


Tipps zum Thema „Hund gehorcht nicht“

Ab dem Zeitpunkt, sobald Du Dich bei Deinem Hund durchgesetzt hast, wird Dein Hund Dir erst gehorchen. Wenn Du Deinen Hund also erst nach mehrfachem Rufen zu Dir zurückziehst, wird er auf diese Weise lernen, erst beim zehnten Mal gehorchen zu müssen oder eben stehen zu bleiben. Du wirst ja schon kommen, um ihn zu holen. Er wird nicht im Traum darauf kommen, schon beim ersten Ruf seines Namens umzudrehen, um zu Dir zu kommen.


Nachfolgend ein paar Tipps, wie Du Deinem Hund das Gehorchen beibringen kannst:

  • „Komm üben“:

Das Kommando „Komm“ solltest Du in Situationen üben, in den Du Kontrolle über Deinen Hund hast.

Das geht am besten an der Leine und im Haus. Gehe mit durchhängender Leine herum und ändere immer wieder die Richtung. Zwischendurch solltest Du ihn immer wieder rufen. Sobald er Dir folgt, lobst Du jeden Schritt, den er auf Dich zugeht.

  • „Weglauf-Spiel üben“:

Während Du gerade mit Deinem Hund spielst, hält ein Bekannter von Dir Deinen Hund am Halsband. Dann läufst Du außer Sichtweite aus dem Zimmer und rufst Deinen Hund mit den Worten „Komm“. Erst dann lässt Dein Helfer Deinen Hund los, damit dieser losrennen kann, um Dich zu suchen.

Wenn er bei Dir ankommt, dann lässt Du ihn „Sitz!“ machen und lobst ihn im gleichen Zuge. Allerdings solltest Du diese Übung nicht öfters als 3x wiederholen, sonst verliert Dein Hund den Spaß dabei.

Hierbei gehst Du mit einer 10 Meter langen Schleppleine nach draußen. Du solltest die Leine erst dann straffen, wenn Du ihn in seinem Laufen ganz gezielt korrigieren willst.

Merkst Du, dass er durch irgendwas abgelenkt ist, dann rufst Du ihn mit einem deutlichen Befehl wie beispielsweise „Komm!“ wieder zurück.

Wenn er zu Dir zurückkommt muss er natürlich erstmal ein Lob von Dir bekommen. Dann führst Du das Spiel: Rückwärtsgehen, Verstecken… fort.

  • Sobald diese Übung klappt, steigerst Du Dein Benimm-Training und baust Ablenkungen ein: Lasse Deinen Hund mit einem anderen Hund spielen, rufe ihn zu Dir zurück und verfahre wie oben beschrieben.
  • Tipp: Hund gehorcht nicht, dann gib ihm einen kurzen Ruck über die Leine

Rufen Deinen Hund mit der festen Überzeugung, dass er kommen wird: denn wenn Du denkst, dass er sowieso nicht kommt, dann wird er das spüren!


Was kannst Du tun, wenn Dein Hund Deine Körpersprache nicht deuten kann:

Achte auf Deine Körpersprache in diese Situation

  • stehst Du frontal oder nicht?
  • beugst Du Dich über Deinen Hund?
  • Gestikulierst Du eindeutig?

Hund gehorcht nicht? Achte noch aufmerksamer auf die Körpersprache Deines Hundes:

  • zeigt Dein Konfliktzeichen?
  • Siehst Du Unsicherheit aufblitzen?
  • Nimmer er Dein Körpersignal eher auf als das Wortsignal und reagiert auch nur darauf?
  • Du solltest also überlegen, wie Du Deinem Hund mit Deiner Gestik und Deiner Körpersprache helfen kannst.

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