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Hund alleine lassen

Hunde sind sehr soziale Lebewesen und freuen sich immer darüber, wenn sie mit anderen Artgenossen oder aber auch mit Menschen in Kontakt sind. Im Alltag ist es jedoch normal, dass es Zeiten gibt, in denen Du Deinen Hund alleine lassen musst.

Einige Hunde haben mit sowas kein Problem, andere jedoch wiederum sehr. Manche Hunde bekommen sogar regelrechte Trennungsängste.

Wenn die genannten Trennungsängste unbehandelt bleiben, können sich solche sogar noch verschlimmern. Zeigt dies Dein Hund beispielsweise durch ständiges Bellen wenn Du nicht da bist, dann kannst Du auch schnell mal mit den Nachbarn Probleme bekommen. Beachte daher einige Tipps, die Du befolgen kannst um solche Ängste entweder zu vermeiden oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.


So kann dein Hund auf das Alleine-lassen bzw. auf Trennungsangst reagieren:

  • Bellen, Weinen, Wimmern oder Jaulen kurz nachdem die Du Deine Wohnung verlassen hast.
  • Sobald er alleine ist, verrichtet er sein Geschäft in deiner Wohnung.
  • Er zerstört sowohl Türen als auch andere Dinge, die ihm gerade in den Weg kommen.
  • Er schleppt Gegenstände von Dir durch die Wohnung. Er riecht deinen Geruch und fängt an, gewisse Dinge von Dir herumzutragen.
  • Lässt Du deinen Hund während Du weg bist in eine kleinen Raum kann es passieren, dass er sich bei dem Versuch zu flüchten verletzt.


So lernt Dein Hund das Thema „Hund alleine lassen“

Deinen Hund alleine lassen sollte Dir jederzeit möglich sein, ohne dass es zu einem riesengroßen Theater wird.

Beginne mit dem Thema „Hund alleine lassen“ bereits im Welpenalter

Bei einem jungen Hund ist das sehr einfach. Doch auch ältere Hunde, die bisher immer Familienanschluss hatten, lernen eine solche Zeit zu überbrücken.

  • Hierfür benötigst Du einfach ein wenig Geduld und Übung!

Er muss frühestmöglich lernen, dass Alleine-Sein eine ganz normale Sache ist und einfach zum Alltag dazugehört. Zeige ihm, dass es schlimmeres gibt, als ein paar Stunden alleine in der Wohnung verbringen zu müssen.

Am leichtesten ist das bei einem Welpen, der frisch zu Dir kommt. Er gewöhnt sich am schnellsten an Deinen Rhythmus. Das kannst Du Dir zum Vorteil machen und ihm von klein an das Alleine-Sein antrainieren.

Nach ausgiebigem Spielen und wenn Dein Welpe dann richtig müde an seinem Platz liegt, gehst Du ohne ein Wort zu sagen aus dem Zimmer und schließt die Türe. Danach kommst Du nach kurzer Zeit wieder rein und gibst ihm ein Leckerli – natürlich nur dann, wenn er nicht unruhig geworden ist und noch brav in seinem Körbchen liegt.


Verknüpfe das Alleinsein für den Hund mit positiven Erwartungen

Nächstes Mal bist Du dann etwas länger weg bzw. unterwegs. Wenn Du wieder zurück bist, dann legst Du eine Spielstunde mit ihm ein. Verlängere Deine Ausgehzeiten und komme danach immer mit einem Leckerli oder lieben Streicheleinheiten zurück.

Immer mehr wird Dein Welpe dann Dein Weggehen mit guten Erwartungen in Verbindung bringen. Wenn Du vor dem Gehen dafür sorgst, dass er müde und ausgelaugt ist, dann wird er sich schon von sich aus ins Körbchen begeben und sich ausruhen wollen. Legst Du ihm nun noch einen Hundeknochen dazu, wird er das Alleine-Sein nicht mehr mit etwas Negativem verbinden.

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