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Clickertraining

Was ist eigentlich das sogenannte Clickertraining?

Das Clickertraining ist ein super Training, um Deinem Hund aufzeigen zu können, was er gut macht und wo noch etwas Handlungsbedarf ist. Es orientiert sich an den Lernprozessen eines Hundes und wie er welche Lernziele aufnimmt oder nicht.

Es ist ein weit verbreitetes einsetzbares Instrument zur Hundeerziehung:

  • Super geeignet für die alle erste Hundeerziehung, wenn Dein Hund noch klein ist.
  • Hundekunststücke kannst Du mit dem Clicker-Training ebenso erlernen.
  • Auch Sportarten für bzw. mit Deinem Hund werden hiermit trainiert.

Mit diesen Hundeclicker kannst Du Deinem Hund in aller Ruhe bestimmte Dinge beibringen, ohne dass es mit Angst oder Stress in Verbindung bringt. So wird auch das Training mit schwereren erziehbaren Hunden einfacher.


Wie funktioniert das Clickertraining eigentlich?

Beim Clickertraining musst Du Dich auf die Dinge konzentrieren, die Dein Hund richtig macht. Es geht also nicht darum, dass Du Deinem Hund etwas Schlechtes willst, es geht eher darum, mit Hilfe des Clickers das zu erreichen, was Du Deinem Hund letztendlich beibringen möchtest. Dein Hund wird sehr schnell lernen, dass ihm dieses Verhalten mehr bringt.

Eine erste Übung könnte beispielsweise sein, zu Clicken, wenn er Dich anschaut. Somit kannst Du die komplette Aufmerksamkeit Deines Hundes auf Dich ziehen.

  1. Warte einfach ab ohne etwas zu sagen oder sonst wie auf Dich aufmerksam zu machen
  2. Schaut er Dich an?
  3. Clicken
  4. Mit Leckerli belohnen

Das solltest du dann 2-3x am Tag trainieren. Pro Training etwa 5 Minuten. Mache diese Übung in unterschiedlichen Räumen. Im Anschluss kannst Du diese Übung auch an Plätzen machen, wo eine gewisse Ablenkung für ihn besteht, beispielsweise im Freien.

Klappt es und hört Dein Hund auf das Clicken, dann kannst Du damit beginnen, zusätzlich Wörter bzw. Kommandos mit einzubringen. Sprich das Kommando aber dann aus, sobald er auf den Clicker reagiert. Als nächstes solltest Du das jeweilige Kommando oder Wort sagen und genau in diesem Moment clicken. Reagiert Dein Hund hierauf noch nicht, dann bedarf es noch etwas an Training.

Auch wenn es zwischendurch mal Probleme geben sollte, übe stets weiter und gib nicht auf. Oftmals passiert es, dass wir als „Erzieher“ zu schnell das Tempo und die Schwierigkeit des Trainings steigern und dadurch er Hund nicht mehr mitkommt bzw. auch überfordert ist.


Wann und für was kannst du den Clicker benutzen?

Auch in der Alltagserziehung solltest du mit dem Clicker arbeiten. Mit einem Clicker kannst Du nicht nur bestimmte Dinge Deinem Hund antrainieren, sondern auch das Gegenteil machen: hiermit ist es auch möglich, dass Du ihm ungewollte Verhaltensweisen wie das Anspringen von Menschen abtrainieren kannst. Der Hunde-Clicker ist also wie Du siehst komplett universal einsetzbar.

Gerade in Bezug auf kleine Hunde kann ein Clickertraining sehr effektiv sein. Sowohl um Deinen Hund stubenrein zu bekommen als auch ihm das lockere Gehen neben Dir an der Leine beizubringen. Wenn der Welpe ein solches Verhalten von sich aus zeigt, dann kann man es mit dem Clicker ganz einfach verstärken. Hunde sind nicht blöd: sie lernen schnell, für was es sich zu arbeiten lohnt.

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