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Wie Sie ihren Hund richtig erziehen?

Was bedeutet eigentlich das Wort Erziehung?

Jeder hat schon einmal etwas mit dem Begriff Erziehung zu tun gehabt. Entweder hast Du es schon einmal im Bezug zu Menschen gehört oder aber auch in der Tierwelt.

Wenn sich jemand rein um die technischen Abläufe spezialisiert, dann wird die Beziehung eher ausgeklammert. Dann stehen andere Dinge im Vordergrund als Erziehung und das Miteinander. Auch durch die Liebe an sich, beispielsweise zu Deinem Hund, kannst Du die Erziehung an sich schnell mal vergessen.

Wenn Du hingegen Deinem Hund immer deutlich zeigst, wie Deine Haltung ist und was Du von ihm erwartest, dann wird er es mit der Zeit begreifen und Dir Folge leisten.


Das Hundetraining

Baue Dein Hundetraining immer mit System auf. Somit wirst Du aus einem verspielten Welpen einen gut erzogenen Hund bekommen. Gib dem Hund nicht immer sofort ein Leckerli, sondern nur in besonderen Momenten. Ansonsten wird Dein Hund irgendwann nicht mehr mittrainieren. Er wird dann das tun, was er möchte und wird nicht mehr auf Dich hören. Lass ihn immer erst ein paar Kommandos hintereinander ausführen – dann darfst bzw. sollst Du ihm auch ein Leckerli geben.

Auf welche Kommandos Dein Hund hören sollte, ist nicht ganz so einfach. Denn es  ist nicht nur wichtig, dass Dein Hund nach Deiner Erziehung weiß, wie er sich bei Deinen Kommandos zu verhalten hat sondern auch, dass er beispielweise nicht ständig bellen soll.

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Hundeerziehung ohne Stress

Wichtig ist, dass Du für Dich und Deinen Hund das richtige Training findest. Schließlich sollte der Spaß dabei ja nicht ganz vergessen werden.

Mit dem Training solltest Du von klein auf beginnen. Die Erziehung wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bis Dein Hund etwas erlernen möchte und stubenrein wird. Hier ist Deine Geduld gefragt. Befolgst Du jedoch die goldenen Regeln, dann kann in Deiner Hundeerziehung überhaupt nichts mehr schieflaufen.

Das Training solltest Du sowohl mit Spaß aber auch mit Konsequenz und Disziplin durchführen.

Eine Hundeerziehung ohne Stress erreichst Du dann, wenn Du geduldig, freundlich und gelassen bleibst. Während dem Training darfst Du auf keinen Fall mit den Armen herumfuchteln oder schnelle Bewegungen machen. Sonst kommt Dein Hund nicht mehr mit und weiß nicht, was er nun tun soll. Sowohl Deine Stimmlage als auch Deine Gestik müssen miteinander übereinstimmen. Bestenfalls mit  der passender Handbewegung. Dadurch versteht Dein Vierbeiner, was Du gerade von ihm verlangst und kann den Befehl ordnungsgemäß ausführen.


Beginne mit dem Training bereits im Welpenalter

Sobald der Hund bei Dir ist, solltest Du mit dem Training beginnen. Allerdings sanft, denn es ist ja online hundetraining 10 tipps und tricksschließlich noch ein kleiner Welpe. Setze aber klare Linien, zeig ihm, was er darf und was er nicht darf. Das Thema, dass er stubenrein wird, sollte an erster Stelle stehen.

Bei einer Hundeerziehung gehört natürlich Ausdauer dazu. Das ist manchmal leider nicht sehr stressfrei. Eine Hundeerziehung hat nun mal auch Schattenseiten. Dein Hund hat teilweise seine eigenen Dinge in seinem Hundekopf und möchte gerne nach seinem eigenen Kopf handeln. Ein Welpe kann schnell einmal zum Ausdruck bringen, wenn ihm etwas nicht passt und er lieber seinen eigenen Kopf durchsetzen möchte.

Es ist nicht schlimm, wenn die Kommunikation zwischen Deinem Hund und Dir nicht immer gleich perfekt passt. Das ist ganz normal. Missverständnisse kann es in jeder Beziehung mal geben.


Nicht nur die Hundeerziehung spielt eine wichtige Rolle

Wenn Du mit dem Gedanken spielst, Dir einen Hund anzuschaffen, dann übernimmst Du für einen längeren Zeitraum Verantwortung für Deinen neuen kleinen, oder auch großen Freund.

Vor der Anschaffung solltest Du Dir sicher sein, ob Du eine Hündin oder einen Rüden möchtest. Hündinnen sind zahmer, werden ca. 2x pro Jahr allerdings läufig. Rüden hingegen können auch mal weniger gehorsam sein. Überlege Dir bereits vorab, welche Art von Hund am besten geeignet ist.

Hier haben wir Dir ein paar wichtige Dinge zusammengestellt, über die Du Dir vor dem Kauf Deines neuen Hundes klar sein solltest:


Rasse des Hundes

Es gibt eine Vielzahl an verschiedene Hunderassen. Unterschiedliche Hunderassen haben genau wie bei den Menschen auch unterschiedliche Charakterzüge. Dies ist von der damaligen Züchtung abhängig, da Hunde für die verschiedensten Ziele gezüchtet wurden. Wenn Du einen Rassehund haben möchtest, dann musst Du bei der Auswahl der Hunderasse darauf achten, welcher Hund am besten zu Dir passt. Lass Dich nicht davon einwickeln, wenn ein Hund goldig wirkt, auch solche Hunde können sich in der Erziehung als äußerst kompliziert entpuppen.

Eine Auswahl an verschiedenen Rassen findest du hier:

  • Pinscher
  • Schäferhunde
  • Windhunde
  • Möpse
  • Cocker Spaniel
  • Neuseeländischer Huntaway
  • Sennenhunde
  • Pinscher
  • Dackel
  • Huskeys
  • Terrier
  • Münsterländer

Und das ist nur eine sehr, sehr kleine Auswahl. Es gibt mehr als 300 verschiedene Rassen.


Größe des Hundes

Auch ein sehr wichtiger Aspekt ist die Größe. Die Größe solltest Du vor dem Kauf unbedingt beachten. Hierbei gibt es einige Dinge, die Du beachten solltest: Deine eigene Wohnungs-/Hausgröße sowohl beispielsweise auch Deine finanzielle Lage. Dein Hund braucht schließlich was zu Fressen und große Hunde benötigen mehr Futter. Bist Du gesund? Kannst Du viel mit Deinem Hund raus an die frische Luft gehen? Wenn Du Dir einen größeren Hund anschaffen möchtest, dann solltest Du auf viel Auslaufmöglichkeiten achten.

welpen erziehung

Der tägliche Spaziergang sollte auf jeden Fall zur Pflicht werden. Es ist dabei völlig gleich, ob Du in einer Wohnung oder einem größeren Anwesen lebst. Wenn Du einen ausgiebigen Spaziergang mit Deinem Hund vorhast, dann reicht ein kleiner Park logischerweise nicht aus. Hierzu brauchst Du einen Wald oder Felder in Deinem Umfeld. Lass Deinen Hund soweit möglich nie länger als fünf Stunden alleine. Zudem solltest Du die Bewegungsfreiheiten Deines Hundes berücksichtigen.


Pflege des Hundes

Eine gute Pflege fördert auch die Bindung zwischen Deinem Hund und Dir. Sie dient also nicht nur dem reinlichen Aspekt. Dein Hund sollte sich problemlos an den verschiedensten Körperstellen von Dir untersuchen lassen. Daran siehst Du, wie sehr Dein Hund Dir Vertrauen schenkt. Natürlich sollte er das tun ohne Dich anzuknurren oder gar zu beißen.

  • Hier gilt die Devise: Früh übt sich! An die Pflege kannst Du Deinen Hund nämlich schon im Welpenalter dran gewöhnen. So kennt er das Ritual und wird im späteren Hundealter kein Problem damit haben.

Was bedarf alles einer guten Pflege?

  • Fell:

Bürste Deinen Hund regelmäßig und auch ordentlich. Bürsten bekommst Du sowohl im Internet als auch in einem Fachhandel. Besitzt Du einen Hund mit einem langen Fell, dann solltest Du das Fell im Sommer ordentlich kürzen. Schließlich möchte Dein Hund ja nicht durchgehend schwitzen müssen.

  • Krallen & Pfoten

Krallen schneiden kommt bei den meisten Hunden relativ selten vor. Über das komplette Jahr hinweg erfolgt durch Spaziergänge im Freien ein normaler Abtrieb der Krallen. Aber gerade in der kalten Jahreszeit macht Deinem Hund das Wetter und die Krallen Probleme. Zu dieser Zeit solltest Du nach den Spaziergängen immer mit etwas Wasser die Krallen abwischen.

  • Ohrenpflege

Eine Ohrenpflege wird Dein Hund nicht so mögen, denn an dieser Körperstelle ist Dein Hund besonders empfindlich. Kontrolliere die Ohren ca. 1 x wöchentlich, ob diese schön sauber sind. Auch für Parasiten ist das Hundeohr ein beliebter Platz.

  • Gebiss und Zähne

Einmal wöchentlich solltest Du das Gebiss Deines Hundes auf jeden Fall kontrollieren. Dies tust Du, indem Du die Lefze behutsam nach oben schiebst. Täglich musst Du Dich nicht um die Zähne Deines Hundes kümmern, das ist anders als bei uns Menschen. Allerdings solltest Du bei Trockenfutter etwas Acht geben: hierbei können die Zähne schneller etwas abreiben.

Nachdem wir Dir ein paar kleine zusätzliche Tipps gegeben haben, was Du zusätzlich zu der Hundeerziehung beachten solltest, möchten wir Dir ein paar Beispiele für ein gutes Training bzw. eine gute Erziehung aufzeigen:


Das perfekte Training = die perfekte Erziehung!Hund erziehen

  • Trainiere Deinen Hund immer in jeder Situation. So schaffst Du es, einen gegenseitigen Respekt aufzubauen. Denk daran, jeder Hund verhält sich anders und hat andere Vorstellungen bzw. Bedürfnisse. Um diese Bedürfnisse herauszufinden, musst Du deinen Hund immer wieder beobachten und darauf achten, auf was er wie reagiert.
  • Wenn Du stets viel mit Deinem Hund unternimmst, dann wird er auch keine Dummheiten anstellen. Du darfst es nicht dazu kommen lassen, dass Dein Hund sich zum Beispiel beim Training langweilt , denn dann kann er doch schon mal Mist bauen.
  • Wenn Dein Hund nicht überfordert ist und er Spaß an der Sache hat, dann lernt er auch sehr schnell dazu.
  • Tonfall und Stimme spielen bei der Hunde-Erziehung eine wichtige Rolle.
  • Um zukünftig Erfolge generieren zu können, solltest Du eine gute Bindung zu Deinem Hund aufbauen.

Was Du bei der Hunde-Erziehung nicht machen solltest:

Dauerbeschallungs-Effekte

Kennt Dein Hund Deine Kommandos, dann musst Du diese auch nicht mehrfach wiederholen. Je öfters Du Deine Kommandos wiederholst, desto mehr bewegt sich Dein Hund von Dir weg und hört nicht mehr auf Dich.

Deine Kommandos sollten zu deiner Geste passen

Hunde verknüpfen die Gestik des Menschen mit der dazugehörigen Körpersprache. Sind diese nicht aufeinander abgestimmt, dann wird es sehr schwer für Dich. Denn dann weiß dein Hund nicht, was genau du von ihm willst bzw. was er machen soll.

Konsequenz

Wenn Du anfangs konsequent bei Deiner Hundeerziehung warst und mit der Zeit nachlässiger wirst, dann wird er nicht mehr auf Dich hören, sondern nur noch das tun, worauf er Lust hat. Passieren wir das auch, wenn Du ihm grundsätzlich bei jeder braven Handlung Leckerlis gibst. Im schlimmsten Fall wird er nur noch in Verbindung mit einem Leckerli etwas arbeiten wollen.

Doppelte Kommandos

Beispiel hierfür ist, wenn Dein Hund an einem Platz sitzt oder liegt und Du ihm des öfteren sagst, dass er bleiben soll. Sobald Du verstummst, rast Dein Hund jedoch zu Dir zurück. Er denkt sich nämlich, dass er nur solange an diesem Platz bleiben soll, solange Du auf ihn einredest, dass er bleiben soll. Wenn Du nichts mehr sagst, dann ist er der Meinung, dass er nun zu Dir kommen darf.

Zu späte Belohnung

Wenn Dein Hund etwas gut gemacht hat, dann möchte er hierfür bitte auch ein Lob von Dir erhalten. Doch manchmal dauert es etwas, bis Du das Leckerli in Deiner Jackentasche gefunden hast. Vor lauter Hektik gibst Du ihm in dem Moment das Leckerli. Es kann und passieren, dass er immer mit dem Winseln beginnen wird, wenn er ein Leckerli haben möchte  bzw. denkt, dass ein Leckerli jetzt für ihn gerechtfertigt wäre. Denn hier sieht er den Zusammenhang nicht mehr, bzw. denkt er, dass immer, wenn er winselt, was bekommt.


Hundeerziehung Hund erziehen Hundeerziehungs Ratgeber Online Hunde KursWarum verhält sich Dein Hund manchmal doch anders als erlernt?

Beim Hundetraining verhält sich Dein Hund total vorbildlich, doch zu Hause oder bei Spaziergängen benimmt er sich wieder total daneben.

Gründe hierfür können folgende sein:

  1. Du hast in der freien Natur oder bei Spaziergängen zu wenig mit ihm geübt. Er denkt, dass er sich nur auf dem Hundeplatz wirklich benehmen muss.
  2. Richtige Konsequenz zeigst Du nur im Training aber nicht zuhause.
  3. Du motivierst Deinen Hund auf dem Hundeplatz mit Leckerlis und bei Spaziergängen oder zuhause muss er dies auch alles ohne können. Das wird so nicht funktionieren.

Fazit zum Thema Hundeerziehung

Ob ein großer oder kleiner Hund: alle Hunde müssen erzogen werden. Informiere Dich bereits vor der Anschaffung Deines neuen Freundes, wie du Deinen Hund sowohl an eine Leine als auch an das Spazieren gehen gewöhnen kannst.

Auch wichtig ist, wie Du ihn stubenrein bekommst und wie er Dir das Stöckchen zurückbringt. Wichtig ist hierbei natürlich auch ein gutes Belohnungssystem. Die verschiedenen Trainingsmethoden sollten Dir und Deinem Hund Spaß machen. Denn auch der Spaß sollte bei der Hunde-Erziehung nicht verloren gehen.

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